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Erfahrungsaustausch mit den neuen Schaltzeiten

Entsprechend der Info-Mail von heute sollen sich die Schaltintervalle jetzt mehr am Zustand des Netzes orientieren.

Wer Lust hat, kann ja über die nächsten Wochen hier mal die Erfahrungen damit austauschen.

Ich fange mal an: Bei mir ist seit 01:09 nicht mehr eingeschaltet worden. Das passt gut zu diesem trüben, windstillen Tag, der Wohl als "Dunkelflaute" bezeichnet wird. Das ist mit Abstand das längste Ausschaltintervall seit vielen Monaten. Bin gespannt, wie es weitergeht.

Beste Grüße

Kommentare

  • Das ist korrekt, aber bitte die Seite des Netzes nicht vergessen. Sie betrachten nur die eine Seite der Medaille.  

  • Sorry, das verstehe ich nicht.

    Sie schrieben in der Mail
    (...) einen neuen Schaltalgorithmus testen wollen, der sich noch stärker an der Netzampel orientiert

    Ich schrieb oben

    Das passt gut zu diesem trüben, windstillen Tag (...)

    denn die Netzampel zeigt ja praktisch keine Eingriffe.

    Wo vergesse ich da "die Seite des Netzes" bzw. welche Seite der Medaille betrachte ich nur, wenn ich feststelle, dass die Nicht-Einschaltung des NEW-Stroms einerseits mit der grün/gelben Netzampel andererseits korreliert?

    Da lassen Sie mich mit Ihrer Antwort etwas ratlos zurück.

    Beste Grüße
  • Moin, wir haben jetzt seit deutlich mehr als 24 Stunden keine. New-Stom bekommen. Inzwischen hab ich den Geschirrspüler dann doch so angestellt. Das erscheint mir auch sehr lang. Allerdings ist die Netzampel auch seit gestern fast nur grün.
    Herzliche Grüße
  • APO: es geht darum, was in unserem  Netz in dem Moment, wenn die Windenergie im Überschuss da ist, gerade abgenommen wird. 

    Genauer: Angenommen wir sind  im Winter und wir haben viel mehr E-Autos als heute oder hatten ein längere Zeit die Steckdosen nicht an. Also sprich: Sämtliche Waschmaschinen, Trockner und Geschirrspüler „warten auf den Strom“. In den Wochentagen steigt der Bedarf an Strom in der Regel so um 16:30 - 22:30. Wenn wir jetzt in diesem Moment bei viel Wind (Netzampel komplett rot) die Steckdosen einschalten würden, würde unser Netz eventuell überlastet werden und wir provozieren einen Blackout. Also müssen wir abgleichen und abwägen was möglich ist. Eine Maßnahme ist unsere Steckdosen nach unseren 4 Umspannwerke zu unterschiedlichen Zeiten ein- und auszuschalten. 
    Unser Netz zu schützen ist die oberste Prämisse. 
    Daher meine ich, das die Netzampel nicht ausschließlich der Trigger ist, dass die Steckdosen angehen und Strom günstig ist. Die andere Seite sehen sie nur nicht, 
  • Danke für die Klarstellung. Für Sie ist "Netz" primär Ihr/unser lokales Mittelspannungs- und Verteilnetz, während ich es etwas großräumiger aufgefasst hatte. Klar, dass wir da keinen direkten Einblick haben.

    Meine Erwartungshaltung besteht auch nicht darin, dass sich sofort alles einschaltet, sobald die Baumwipfel sich bewegen. Sie geht eher in die Richtung, dass bei intensiv roter Netzampel die Wahrscheinlichkeit für mehr/längeren NEW-Strom steigt.

    Besten Dank und beste Grüße
  • Tendenziell ja
  • Tendenziell kommt jetzt das homeegramm zum tragen, das den Geschirrspüler nachts um 5 aktiviert wenn vorher kein günstiger Strom. Bei Interesse kann ich dazu ein Thema aufmachen.

    Alles in allem deutlich weniger geworden. Was ja nicht schlecht sein muss. Wenn das auf Grund steigender eauto zahlen weiter sinkt, wird es für die Verbraucher in dem Projekt natürlich uninteressanter.

    Für uns wäre da die App hilfreich, die Verbräuche etc Anzeigen
  • App ist in der Entwicklung
    Kommt hoffentlich noch vor Weihnachten
  • Hallo Simon, an dem Homeprogramm wäre ich sehr interessiert!
    Gruß
  • Wir haben gefühlt länger NEW Strom als vorher. Für Genaueres müsste ich mal Grafana anwerfen.
  • Hallo,

    bei uns werden die Steckdosen seit mehreren Tagen nicht mehr geschaltet. Lag solange keine Windstrom mehr vor?

    MfG
  • Moin Mickey, 

    können sie einmal melden unter new4.0@stadtwerke-norderstedt.de. Wir haben fröhlich geschaltet die letzten Tage. Ich vermute ein anderes Problem. Kann aber über "Mickey" nicht auf den Namen oder Anschluss schließen.

  • Moin!

    Ich hatte letzte/vorletzte Woche ein Problem, das die Projektgruppe behoben hat. Dann (Mittwoch letzte Woche?) kam kein NEW-Strom für ca. 2 Tage, seitdem kommt mehr als erwartet.
  • bearbeitet 17. November
    Hallo, wir haben seit inzwischen fast 8 Stunden NEW-Strom, geht das anderen auch so? Wir sind in Glashütte.
    Ich habe dazu mal in die Netzampel geguckt (Ja, ich weiß dass die nicht der einzige ausschlaggebende Punkt ist). Hier sind tatsächlich seit etwa 18:00 Uhr dauerhaft über 1200 Anlagen im Einspeisemanagement -> sie werden in ihrer Leistung gedrosselt. Der Prognose nach soll das gegen 3-4 Uhr wieder runter gehen.
    Die Gemeinde mit den meisten betroffenen Anlagen scheint derzeit Risum-Lindholm zu sein, gefolgt von Enge-Sande. Beide zusammen haben über 100 reduzierte Anlagen (leider weiß ich nicht, wieviele Anlagen es dort insgesamt gibt). Der Wetterfrosch sagt zu dem Bereich dort übrigens "Sturmböen bis 75kmh". Passt also schon irgendwie.
  • Das kann ich aus Harksheide bestätigen. Nach rund  24 h Ausschaltzeit wurde bei mir von 17:30 bis 05:00 NEW geschaltet. Das passt zu 100% zur Netzampel, die hohe Leistungsreduzierungen von 15:00 bis 06:00 zeigt..

    Nach etwas Geduld also Geschirr gespült und Auto günstig voll aufgeladen. Was will man mehr?

    Für viele NEW-Kunden wird es eine deutliche Umgewöhnung bedeuten, dass man nun die Schaltzeiten nicht mehr so einfach "raten" kann, aber für mich geht die Sache jetzt in die Richtung, die ich mir von Anfang an erhofft hatte.
  • @Apo genau so sehe ich das auch: endlich wird es "realistischer"!
    Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass wir uns an windstillen Tagen dran gewöhnen müssen, gar nix zu kriegen. Aber das ist auch ok so! Es ist ja nicht so, dass es gar keinen Strom gäbe, sondern nur, dass er halt nicht rabattiert wird. Ich persönlich find's toll, so wie es jetzt ist. Für mich wären auch 2-3 Tage ohne NEW-Strom völlig in Ordnung.
  • Naja, da muss ich etwas Wasser in den Wein kippen: Bei mir in Harksheide wurde gestern von 10:30 bis 23:30 eingeschaltet, ein Zeitraum, für den die Netzampel keine signifikanten Eingriffe zeigt. Danach werden 400 bis 500 Anlagen reduziert, ab 03:00 sogar über 700, aber NEW schaltet erst um 05:00 wieder ein, und ist immer noch aktiv, obwohl jetzt wieder nur 30 Anlagen betroffen sind.

    Das muss also mit dem Teil des Netzes zusammenhängen, den wir laut @Thorsten eben nicht einsehen können, so dass ein direkter Rückschluss für uns nicht möglich ist.

    Wenn wir das im Sinne der Energiewende zu Ende denken, fehlt also eigentlich eine Komponente, die dem Verbraucher eine Prognose gibt, so dass er seine Verbräuche besser planen kann. Das ist reine Statistik auf Basis eines sehr belastbaren Datenpools in Verbindung mit einer ebenfalls sehr zuverlässigen Sonnen- und Windvorhersage. Aber das scheint mir noch ein weiter Weg zu sein.

    Momentan wird ja eher kräftig an den Masten der Windmühlen gesägt, Arbeitsplatzverlust dort hingenommen, ein erheblicher Betrag für nicht produzierten Windstrom aufgewendet, während andererorts ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen soll und einige "Spezialexperten" schon wieder behaupten, dass Kernenergie das neue CO2-frei sei.

    Auf jeden Fall bin auch ich froh, mit der Teilnahme am Projekt einen klitzekleinen Beitrag zu leisten, um unsere Energieproduktion und unsere Verbrauchsmuster zukunftsfähiger zu gestalten.
  • Moin, 

    wir bauen noch kräftig an den Schaltungen. Es ist nicht trivial, wie Ihr euch vorstellen könnt. 

    Zu der Prognose: Wir werden uns die Prognose der Netzampel anschauen, unser Netzabnahme der Vergangenheit dagegen rechnen und maximal diese in der App übernehmen und als "Prognose" darstellen. 
    Bei der SH Netz arbeiten mehrerer Doktoren daran, die Abregelungen genauer vorherzusagen. Ein Mix aus Vergangenheitswerten, Wetterprognosen und deren Netzabnahmen. Es bleibt ein Blick in die Kugel, was Mutter Natur vor hat.

    Die Befürchtungen, die ich habe ist nur, dass Kunden sagen: "Sie haben doch gesagt, dass sie schalten werden", egal wie wir es darstellen den Satz. Mal schauen: Versuch macht klug.   

  • Tja, @Thorsten, Sie machen Strom-Einzelhandel.

    Und im Einzelhandel kann man viel erleben. B) 

    Wir Menschen haben nun mal keinen Sinn für Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein AKW-Super-GAU nur alle 100.000 Jahre auftritt, besagt nichts darüber, ob er morgen passieren wird oder auch nicht.

    Aber ich freue mich sehr, dass Netz-SH und andere daran arbeiten, uns Verbraucher bei einem sinnvollen Verbrauchsverhalten zu unterstützen. Hätten wir in SH nicht 1.000, sondern 100.000 Haushalte, die bei Überschuss zusätzlich verbrauchen, wäre eine erhebliche Wirkung zu erzielen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich dieses Projekt auch über 2020 hinaus entwickelt und - zumindest in SH - weiter verbreiten würde. Wesentlich einfacher kann man es dem mündigen Verbraucher dann kaum machen, sich netzgerecht zu verhalten.
  • Sehe ich genauso. Ich frage mich immer was wohl so im Netz passiert wenn man zB die massiven Frequenzänderungen wie heute um 0:00 Uhr, um 6:00 Uhr und um 20:00 Uhr sieht.. da wird ja offenbar eingegriffen. Wäre spannend, mal zu erfahren was da so da hinter steht.
  • APoAPo
    bearbeitet 21. November
    Massive Dunkelflaute zur Zeit.
    Ich denke, die Einschaltzeit heute war als Lebenszeichen des Projektes gedacht. Bis Dienstag sind weiterhin nur sehr schwache Winde aus Ost vorhergesagt.




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