nach "Sabine" ist es ruhig geworden. Gestern morgen zwischen 1-4 Uhr hatten wir das letzte Mal den überschüssigen Strom aus der Windenergie. Das ist soweit korrekt. Bei uns treffen vermehrt Anfragen ein, ob das so richtig ist. "Ja" ist es. Deshalb poste ich es auch noch mal hier:
Unter https://www.netzampel.energy/shnetz kann man schön sehen, dass im Moment alle Windräder laufen und keines abgeschaltet ist. Denn ist alles grün (Wenn Sie vielleicht reinschauen, ist die Welt wieder anders). Sollte etwas rot werden, heißt es nicht automatisch, dass wir die Steckdosen anschalten. Warum ?
Wir gleichen parallel dazu unser Netz ab, was das gerade benötigt. Bitte vergessen sie nicht, dass es sich m ein Forschungsprojekt handelt und wird zudem das ganze nur simulieren. Sprich, erforschen, was möglich ist, und was nicht. Dabei sind 2 Sachen im besonderen Fokus: "Geht es technisch" ? und "Ist der Kunde (m/w/d) bereit sein Verhalten zu verändern ?" Beides können wir - dank Ihnen - jetzt schon positiv beantworten. Es wird in diesem Jahr noch weitere "soziale" Versuche" geben. Freu mich auf Ihr Feedback.
Wäre es nicht sinnvoll über die App, nach einer gewissen Zeit des nicht einschalten, eine kleine Nachricht zu schicken? Oder in der SmartMeter App eine Anzeige aus der Netzampel zu übernehmen?
So im Sinne 'kein Überschuss vorhanden'.
Nicht jeder denkt/kennt die Netzampel und so können wir Kunden entscheiden, Geräte selbst einzuschalten ohne noch länger auf den Schaltimpuls zu warten.
Sicher ist eine exakte Vorhersage der Schaltvorgänge ist nicht möglich, aber Wettervorhersagen gibt es ja auch ;-)
es muss ja nicht einmal in die Zukunft zeigen. Ein simpler Heartbeat im Sinne von "Info von Ihrem NEW-Team: Seit 12 Stunden leider kein NEW-Strom", "... Seit 18 Stunden..." würde vermutlich reichen.
Denn ohne jegliche Info wächst ja der Verdacht, der Homee könnte abgehängt oder sonst etwas mysteriöses in der IT passiert sein. Eine Timer-gesteuerte Zwischenmeldung könnte dem Service-Team vermutlich manchen Anruf ersparen. (Positive Negativmeldung sozusagen)
Vorhersagen sind sicher schwierig, denn es hängt ja - wie von Ihnen nun
immer wieder beschrieben - nicht nur von der Netzampel ab. (Und die Prognosen der Netzampel scheinen mir auch nicht die zuverlässigsten zu sein.)
Es kommt sicher auf die Formulierung an. Ich dachte einfach nur an eine Nachricht, die besagt, dass alles seine Richtigkeit hat, denn
Bei uns treffen vermehrt Anfragen ein, ob das so richtig ist.
Da sich solche "Wir leben noch"-Nachrichten ausschließlich auf den Zeitraum seit dem letzten Schaltimpuls beziehen, dürfte die Implementierung auch keine Raketentechnik sein.
Raketentechnik, ist es nicht, wenn aber diese Nachrichten mehr Verwirrungen auslöst als Lösungen / Hilfestellungen , haben wir mehr Nachfragen als jetzt :-(
Wie wäre es, wenn nach 24 Stunden ohne Schaltimpuls eine ganz allgemeine Meldung kommt: "Vielen Dank für Ihre andauernde Teilnahme an der NEW 4.0 Studie", oder so ähnlich? Letztlich brauchen wir ja nur ein Lebenszeichen, mit dem wir sehen, dass noch etwas von eurer Seite bei uns ankommt.
Sicherlich denken andere Teilnehmer, außerhalb dieser Kreise hier, deutlich anders und da könnte so eine Nachricht schon verwirren. Diesen Personen fehlt da ja auch diese Diskussion als Hintergrund.
Ich finde die "Heartbeat" Idee sehr gut. Ein einfaches, grünes Feld in der App reicht ja schon aus um zu sagen "hier bin ich, mir gehts gut, mein Homee ist da, die Verbindung zur Tarifmaschine ist da, alles in Ordnung, nur gibts halt jetzt gerade keinen Strom". Ein einfaches rot/grün System reicht ja. Wenn man dann in der App sieht "alles grün" weiß man, dass es halt nur gerade keinen Strom gibt, aber man muss nicht nachfragen ob alles in Ordnung ist.
Mails halte ich auch für overdone, wenn jemand skeptisch wird, guckt er doch in die Regel in die App.
Wir haben hier ein Display, das uns sagt wann der letzte Strom übrig war (aktuell "NEW4.0-Zeit: Nein, zuletzt vor 8 Stunden und 34 Minuten"). Dass da mal mehr als 24h standen habe ich glaube ich bisher nur 1x erlebt.
Wäre auch gern gestern bei dem Workshop gewesen, ging leider nicht
Ging da auch eher um die App an sich, weniger die Schaltzeiten. Am Schluss hab es dazu ein kleines update - es wird aktuell mehr ausprobiert, was Schaltzeiten angeht. Wir sind gespannt. Projektende definitiv 01.12, finde ich jetzt schon Schade. Man hat doch die eine oder andere (bastel)lösung gefunden und viel Herzblut rein gesteckt
Zum Thema: Gerade wenn man die Geschrirspülmaschine nimmt - die lief in den letzten Tagen immer löfters ohne Grüne Phase - irgendwann braucht man ja die Teller wieder Bei der Waschmaschine sieht es besser aus.
Ich denke ebenfalls, dass wir hier eine kleine Gruppe Technikaffiner Early adoper sind, die nicht der alleinige Maßstab sein sollte - im Grunde sind Emails oder Pushnachrichten zu viel. Die Idee mit dem Grün/Rot (Verbindung ist da, alles in Ordnung) finde ich nicht schlecht. Macht eventuell sinn.
Das einige Sachen weniger beliebt sind (Stichwort: 3h Garantie Strom, 86 Steckdosen von ca. 4.000) zeigt, dass manche Ideen einfach nicht so angenommen werden wie es gedacht ist.
Generell ist die App gut, aber noch ausbaufähig in der Benutzerführung. Ich glaube wenn das nicht vereinfacht wird, legen viele Nutzer die App dann schnell zur Seite.
Auch für die Zeit nach NEW wichtig: Die Verbraucher außerhalb der NEW Gruppe (Quasi UP Module, die nicht geschaltet werden, aber zur Verbrauchsmessung genutzt werden) mit aufnehmen - so kann der Hausverbrauch besser bestimmt werden.
Es wäre schon toll, wenn die Lehren daraus von den Stadtwerken in einem angebotsorientierten (Zusatz-/Rabatt-)Tarif umgesetzt würden. Die Steuerungsmöglichkeiten und technikinteressierte Zielgruppe sind ja am 01.12. nicht weg...
Tarifname: WATTWatcher
Und die E-Mobilität wächst in diesem Jahr aus ihren Kinderschuhen heraus und in die Sprintschuhe hinein. Gerade Norderstedt, mit seinen relativ vielen Einzelhäusern, wäre für aus dem Netz gesteuerte, intelligent konfigurierbare Ladelösungen ein guter Nährboden. Und der jetzt gängige Standard für schnelle Ladung ist auch dafür vorbereitet, mit dem Auto-Akku später das Netz zu stützen.
Geht mir wie @APo - sehr schade, dass das Projekt ausläuft!
Gerade die Diskussionen hier fand ich immer interessant und hilfreich. Und ein attraktiver Tarif nach Projektende, rein auf Ökostrom basiert, würde ich mir wünschen.
Passiert eigentlich noch etwas in Sachen weißer Geräte? Da läuft doch eine Zusammenarbeit mit Herstellern, ähnlich der Wallboxen.
eAuto wird definitiv immer interessanter und gerade hier in Norderstedt ist das Potential vorhanden für eine breitere Basis.
Habe ich da was nicht mitbekommen? Das Projekt läuft Ende 2020 definitiv aus? Ich dachte, da wäre eine längere Laufzeit im Gespräch gewesen? Oder geht es nur um dieses Forum?
ja das Projekt läuft definitiv aus. Es wird nicht mehr gefördert. Wir überlegen aber gerade in wie weit wir weitermachen. Nur haben wir außerhalb der Forschung und deren Gegebenheiten die Frage der Eichkonformität, Messen und Abrechnen. Zudem rechnen sich die 5 Cent nicht wirklich.
Kommentare
nach "Sabine" ist es ruhig geworden.
Gestern morgen zwischen 1-4 Uhr hatten wir das letzte Mal den überschüssigen Strom aus der Windenergie. Das ist soweit korrekt. Bei uns treffen vermehrt Anfragen ein, ob das so richtig ist. "Ja" ist es. Deshalb poste ich es auch noch mal hier:
Unter https://www.netzampel.energy/shnetz kann man schön sehen, dass im Moment alle Windräder laufen und keines abgeschaltet ist. Denn ist alles grün (Wenn Sie vielleicht reinschauen, ist die Welt wieder anders). Sollte etwas rot werden, heißt es nicht automatisch, dass wir die Steckdosen anschalten. Warum ?
Wir gleichen parallel dazu unser Netz ab, was das gerade benötigt. Bitte vergessen sie nicht, dass es sich m ein Forschungsprojekt handelt und wird zudem das ganze nur simulieren. Sprich, erforschen, was möglich ist, und was nicht. Dabei sind 2 Sachen im besonderen Fokus: "Geht es technisch" ? und "Ist der Kunde (m/w/d) bereit sein Verhalten zu verändern ?" Beides können wir - dank Ihnen - jetzt schon positiv beantworten. Es wird in diesem Jahr noch weitere "soziale" Versuche" geben. Freu mich auf Ihr Feedback.
Nicht verzagen und trotzdem fragen
Lieben Gruß und schönes Wochenende
Thorsten Meyer & Team
Meiner Meinung nach könnte das problematisch werden.
Da wir ja nicht wissen wann ein Schwellwert fällt oder nicht, könnten wir eine
Nachricht schicken und im nächsten Moment kommt plötzlich der Schaltimpuls.
Wäre das für den Kunden nicht sehr verwirrend?
Man könnte für den Kunden evtl. den verwendeten Schwellwert transparent machen.
Nach dem Motto:
Aktuell betroffene Anlagen in der Netzampel: 250
Tarifmaschine schaltet voraussichtlich bei Überschreitung von: 300
So hätte der Kunde eine grobe Vorstellung. Man müsste natürlich kommunizieren,
dass auch noch auf anderen Wegen eine Schaltung ausgelöst werden kann und diese
Angabe nur einen Richtwert darstellt.
Wäre auch gern gestern bei dem Workshop gewesen, ging leider nicht
Am Schluss hab es dazu ein kleines update - es wird aktuell mehr ausprobiert, was Schaltzeiten angeht. Wir sind gespannt.
Projektende definitiv 01.12, finde ich jetzt schon Schade. Man hat doch die eine oder andere (bastel)lösung gefunden und viel Herzblut rein gesteckt
Zum Thema: Gerade wenn man die Geschrirspülmaschine nimmt - die lief in den letzten Tagen immer löfters ohne Grüne Phase - irgendwann braucht man ja die Teller wieder
Bei der Waschmaschine sieht es besser aus.
Ich denke ebenfalls, dass wir hier eine kleine Gruppe Technikaffiner Early adoper sind, die nicht der alleinige Maßstab sein sollte - im Grunde sind Emails oder Pushnachrichten zu viel. Die Idee mit dem Grün/Rot (Verbindung ist da, alles in Ordnung) finde ich nicht schlecht. Macht eventuell sinn.
Das einige Sachen weniger beliebt sind (Stichwort: 3h Garantie Strom, 86 Steckdosen von ca. 4.000) zeigt, dass manche Ideen einfach nicht so angenommen werden wie es gedacht ist.
Generell ist die App gut, aber noch ausbaufähig in der Benutzerführung. Ich glaube wenn das nicht vereinfacht wird, legen viele Nutzer die App dann schnell zur Seite.
Auch für die Zeit nach NEW wichtig: Die Verbraucher außerhalb der NEW Gruppe (Quasi UP Module, die nicht geschaltet werden, aber zur Verbrauchsmessung genutzt werden) mit aufnehmen - so kann der Hausverbrauch besser bestimmt werden.
Entschuldigen Sie bitte. Wechseln immer mal wieder durch.
Die besten Informationen erhalten Sie hier
Ich dachte, da wäre eine längere Laufzeit im Gespräch gewesen?
Oder geht es nur um dieses Forum?
ja das Projekt läuft definitiv aus. Es wird nicht mehr gefördert.
Wir überlegen aber gerade in wie weit wir weitermachen. Nur haben wir außerhalb der Forschung und deren Gegebenheiten die Frage der Eichkonformität, Messen und Abrechnen. Zudem rechnen sich die 5 Cent nicht wirklich.
Wir halten Sie auf dem Laufenden
LG
Thorsten Meyer