Hallo, Fremder!

Es sieht so aus als wärst du neu hier. Wenn du teilnehmen willst, wähle eine der folgenden Optionen:

Thema Ersparnis

Da das Thema immer wieder angesprochen wird, hier mal meine Daten dazu bis Ende Oktober. Und ja, ich weiß das eine Ersparnis nicht das Ziel dieses Projektes ist. Allerdings wirbt das Projekt auf der Webseite mit: ".. dadurch können Sie bis zu 100 EUR Stromkosten pro Jahr einsparen."

Nun da kommen wir mit Sicherheit nicht hin. Stand Oktober Abrechnung haben wir:
221 kWh NEW4.0 verbraucht und diese wurden mit 42,31 Euro in der Abrechnung gegen gerechnet. Rechne ich zwei Monate linear weiter, komme ich bei ca. 51 Euro Ersparnis am Jahresende heraus.

Unser Jahresverbrauch liegt üblicherweise bei ca. 3.300 kWh im vier Personen Haushalt. Die Steckdosen hängen an der Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank, TV, Lampen und diversen Ladegeräten.

Kommentare

  • Den Punkt teile ich nicht. Wir haben auf unserer aktuellen Rechnung etwa 600kWh Verbrauch und davon fast 160kWH NEW-Strom und dementsprechend etwa 33€ netto weniger bezahlt. Und das nur im Oktober. Rechne ich das bis zum Jahresende hoch und addiere die vergangenen Monate, kommen wir definitiv über die 100€. Ehrlich gesagt bin ich positiv überrascht.
  • Oha, @Nordi
    das klingt ja sportlich: 600 kWh/Monat mit 25% NEW. Hängt da auch ein E-Auto dran?
    Ich werde auch (auf 12 Monate hochgerechnet) auf über 100 € kommen und das trotz der Benachteiligung im Gezeiten-Tarif. (Siehe dort)

    Aber über die Ersparnis hinaus würde mich etwas mehr technische Statistik des Projektes interessieren:
    Wie hoch ist die erreichte Lastverschiebung?
    Wie hoch ist die zusätzlich sofort abgeforderte Leistung beim Einschalten von NEW?
    Wie wird das von der Netzwarte wahrgenommen? (Stabilität des lokalen Netzes)

    Werden wir dazu Anfang 2020 etwas Input von der Projektleitung bekommen?
  • Kann ich gerne berichten
  • Auf der aktuellen Rechnung hatten wir auch nur 322 kWh und davon 24 kWh NEW-Strom.

  • Von 11/2018 bis 10/2019 (also genau ein Jahr) haben wir 2.784 kWh verbraucht, davon 1.135 kWh über Windstrom, was uns netto 226,77€ oder 269,86€ brutto gespart hat. Bei uns liegt dies allerdings daran, dass wir im Winter zwei Räume haben, die durch die Gasheizung nicht richtig warm werden und wo wir stattdessen elektrisch zugeheizt haben. Das macht ungefähr die Hälfte unser NEW 4.0 Menge aus und ist alles letzten Winter angefallen.

    Außerdem haben wir anfangs mit ein paar Sachen experimentiert, wie LED Gewächshauslampen, was aber nicht funktioniert hat. Streng genommen ist es auch nicht alles eine wirkliche Ersparnis, da der Stromverbrauch mit NEW 4.0 zugenommen hat. Vorher lagen wir bei cirka 2.500 und waren eigentlich schon auf dem Weg Richtung 2.300. Über die 100€ wären wir aber auch so gekommen.
  • Das finde ich interessant, @CWo ,

    einerseits der gefürchtete Rebound-(oder Bumerang-)Effekt: Mehr Verbrauch, weil's plötzlich bezahlbar ist.

    Andererseits ist es ja aber auch sinnvoller, den Strom in Wärme zu wandeln, bevor er abgeschaltet und von uns allen trotzdem bezahlt wird. (Ca. 540 Mio € in 2017)
  • Es ist eine Kombination aus mehreren Einzeleffekten. Einerseits, natürlich, der Preis verändert die Wahrnehmung vom Verbrauch und die Dringlichkeit des Einsparens, selbst wenn einem die Effekte bekannt sind. Und da wir die Ergebnisse nicht verfälschen wollen, verstelle ich mich beim Verbrauch auch nicht.

    Dann haben wir festgestellt, dass sich Schwellen verschieben. Nehmen wir den Trockner oder die Wäscheleine? Waschbecken oder Geschirrspüler? Dadurch dass dieser Strom zumindest in der Simulation ja überschüssig ist und nicht nur wenig günstiger, sondern ganz drastisch günstiger ist, wählen zumindest wir eher Mal eine bequemere Variante.

    Dazu kommt Mehrnutzung durch die unregelmäßige Verfügbarkeit. Früher haben wir Akkus aufgeladen, wenn wir sie brauchten, oder den Laptop und das Handy einmal am morgen. Heute laden wir nach Verfügbarkeit des Stromes. Früher wurde der Geschirrspüler angestellt, wenn er ganz voll war, heute, wenn er ziemlich voll ist und gerade Windstrom eingeschaltet ist, denn wer weiß, wann die nächste Stromphase kommt,

    Letztlich kommt noch der Verbrauch der Technik dazu. WLAN war früher nur an, wenn wir es brauchten, heute läuft es 24h. Die Steckdosen und der homee brauchen auch 10-20 Watt, im Jahr sind das noch mal 80-150 kWh, die es früher nicht gab.
  • @CWo ;
    Aus Erfahrung: Akkus laden (gerade die Kleinstverbraucher wie Akku und soweiter) habe ich seit Projektstart vor mehr als einem Jahr um die 7kwh verbraucht. Das mit drei Handys und einem iPad dauerhaft..


    Staubsaugerakku laden? Seit 0808.19 (da hab ich die zwave Steckdosen installiert) lockere 0,13kwh
    365 kwh Geschirrspüler
    290 kwh Waschmaschine


    weit unter einem kwh die elektrische Zahnbürsten

    Aus Erfahrung braucht man mit Kleinverbrauchern nicht anfangen. Mein Ziel ist der Trockner. Dieses tolle Touch-Display betriebene gerät werde ich mittels switchbot oder ähnlichem versuchen zu drücken. weil da ist in der Theorie auch noch einiges zu holen.

    Mehr große Verbraucher fallen mir nicht ein - ich weiss dass IT (Wlan, etc) um die 35-45W verbrauch sind, der Rest der Verbraucher ist ein großes Rätsel.

    Generell wäre eine intelligente Verbrauchsmustererkennung (Non Intrusive Load Monitoring), das gibt es ja durchaus schon - damit könnte im Smartmeter Cockpit angezeigt werden, was welcher Verbraucher in etwa verbraucht. Läge hier nicht eine weitere Idee für das Projekt @Thorsten
  • Moin ,

    da bin ich schon :smile:

    Das haben wir geprüft, immer wieder versuchen sich Firmen daran. Eher schlecht als recht. Auf der E-World kommen immer wieder mal Start-ups an Licht, Jahr drauf - nie wieder gesehen. Das Problem ist das Business Model. Wovon wollen diese Firmen Leben? 

    Unser TuWATT Beirat hat eine Umfrage gemacht, 

    1. ob es Kunden interessiert
    2. Ob sie etwas bezahlen würden dafür 
    3. Wenn 2 JA, dann : Wo ist die Schmerzgrenze ?

    Alles in Allem: keine Bedarf, nicht mal umsonst. Mal ganz interessant, aber nicht nötig. 

    Passt zu unseren Auswertungen zu den Smartmeter Klickraten (nicht wer, nur wie viele Klicks). 

    Nach 3 Monaten gehen die Raten immer wieder runter.

    Also sehen wir hier kein Handlungsbedarf. 

    LG

    Thorsten 


  • Hallo @Thorsten ,
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dem meisten stimme ich sogar zu - ein Geschäftsmodell sehe ich da auch nicht. Das es niemanden interessieren würde, kann ich hier jedoch nicht heraus sehen. Ich denke schon dass sich viele dafür interessieren würden. Die Fragen sind ja immer die selben;

    - Was ist die Grundlast des Hauses? In was schlüsselt es sich auf?
    - Wie kann ich da Energie sparen? Weil gerade hier sind ja die Potentiale durchaus vorhanden

    Was aktuell sehr Schade ist: Ich habe ein Smartmeter im Haus, das ich quasi "miete" und mit Strom bezahle (ich nehme an das Ding hat einen Eigenverbrauch, den ich allerdings nicht beziffern kann. Steht ja nix drauf auf dem Ding". Wenn ich jetzt an die Daten kommen möchte (also quasi selbst auswerten), dann muss ich mir einen IR Lesekopf und einen Volkszähler auf dem Raspy oder sonstigen Quatsch antun - das macht keiner. 

    Ideen seitens Homee mittels LoRa und Lesekopf das auszulesen sind interessant, aber eigentlich nicht nötig - da Sie die Daten schon erfasst und im Smartmeter Cockpit verfügbar sind! Wieso werden diese Daten  nur mittels des in meinen Augen schlechten Smartmeter Cockpits zur Verfügung gestellt? (schlecht in Form von langsam, extrem einfach.. Kaum Filter, keine Einspeisung, etc. Kenne ich von YELLOW Strom damals deutlich besser, da gab es mehr Informationen). Ich weiss, ich kann hier Excel downloaden, aber eben keinen JSON Feed, den ich dann direkt automatisiert auswerten kann. 

    Ich denke das NEW Projekt ist ja genau dazu da: Lasten verschieben. Wenn man seine Grundlasten jedoch nicht kennt, kann man sie nicht verschieben.

    Rechne ich oben nach einem Jahr zusammen, habe ich knapp 700kwh Spülmaschine und Waschen. Dazu kommt ein unbekannter Betrag Trockner. 

    500 kwh Netzwerktechnik, Server, WLAN, Smarthome, etc
    TV Laut Eve Energy um die 230kwh/Jahr, mit sonstigen Geräten dort aufgerundet auf 450kwh

    Ich habe aber knappe 1.000 kwh, die ich nicht exakt zuordnen kann - durchaus nicht zu vernachlässigen.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass man das nicht wissen will - hier ist durchaus ja Einsparpotential in nicht unerheblichem Umfang vorhanden... 

    Alles in allem sehe ich gerade hier durchaus Handlungsbedarf. Weil Lasten Verschieben ist ja nur die eine Seite, eigentlich müsste ja auch massiv Strom eingespart werden...

    Ins Smart meter Cokpit klicke ich nie - das ist viel zu umständlich und langsam. Leider. Und die Frage "WAS" hat es verbraucht kann es mir leider nicht beantworten. Weil ich eben keine Muster erkennen kann.

    Es bleibt spannend. Ich hoffe im neuen SmartMeter Cockpit auf viele Neuerungen. Weil das man mittels Daten durchaus zu Erkenntnissen kommen kann zeigt mit meine Gasauswertung.


    Wieviel spart man durch neue Heizungen wirklich? Wann wird Gas verbraucht? gibt es hier wiederkehrende Phasen (duschen, Warmwasser, spülen, etc)… das geht hier recht gut, weil ich alle Parameter kenne. Beim Strom komme ich an diese Daten bisher schwer.....

    Alles in allem gebe ich mit einer Aussage recht: Es interessiert sich nahezu keiner fürs Smartmeter Cokpit, weil es vielen zu mühsam ist - wenn es aber einfacher wird, und der Kostendruck steigt (wie aktuell), sucht man dann nicht doch Wege, den Status Quo zu halten? Und wenn es nur um kleine Einsparungen geht, die dann den Preis stabil halten? Oder bin ich hier auf verlorenem Posten weil Einzelkämpfer? Wie sehen es die anderen Projektteilnehmer? Interessiert ihr euch für die aufgeschlüsselten Verbräuche?

    Think out of the box: Service den ein "billiger/großer" nicht bieten kann, wäre eben so eine Auswertung. Ggf mit dem Service, Strom einzusparen. Energieberatung - nur in Sinnvoll ;) Gerne auch für eine kleine Gebühr. Wenn es sich lohnt und die Arbeit abnimmt.



  • @Simon Einer der großen Verbraucher, die wir noch hatten, der aber nicht für Windstrom geeignet ist, waren alte Pumpen im Heizungskreislauf. Die waren kontinuierlich mit 40-60W aktiv und haben somit am Tag bis zu 1,5 kWh beigetragen. Da die Pumpen keinen Stecker haben, hatte ich ihren Verbrauch nie messen können und mich immer nur gewundert, wo wir soviel Strom verbrauchen. Der Austausch durch moderne Pumpen hat spürbar unseren Stromverbrauch reduziert.

    An unser "Ladestation" haben wir 73 kWh in einem Jahr verbraucht. Allerdings hängt da auch zusätzlich ein Akkurasierer, Drucker, Scanner, Weihnachtsbeleuchtung, Akku-Ladegeräte, Akkuschrauber, etc. dran. Wir haben im Prinzip alle Akkubetriebenen Geräte an einer Stelle konsolidiert, sofern dies möglich war. Bei den Telefonen ging es nicht. 
  • Naja, 

    es gibt genügend Kunden, die das Thema nicht interessiert. Auch das werden wir untersuchen.
    Smartmeter Cockpit werden wir überarbeiten. Ist fast fertig. 

    Die Steckdosen messen doch, auch wenn es mit +-2% Abweichungen beziffert, hat man einen guten Indikator, was ein Trockner, Waschmaschine und Geschirrspüler verbrauchen. 

    LG

    Thorsten 
  • @CWo ;
    Die Pumpen im Heizkreislauf erneuern bringt einiges. Das ist mir bewusst. Ebenfalls Kühlschrank und Tiefkühler. 


    Heizung mache ich komplett nächstes Jahr, habe eine integrierte Sache. Da ne neue Pumpe extern ranzuhängen macht alleine wenig Sinn.


    @Thorsten ;
    Danke. Die Infos helfen weiter. Meine WEerte oben basieren auf den Steckdosen, sind auch gerundet. Beim Trockner geht das leider noch nicht. Da bastel ich gerade dass ich den Knopf eingeschaltet kriege mit der Steckdose. Bin auf einem guten Weg. Werde ich dann hier vorstellen.
    Nochmal das Angebot, gerne auch das Smartmeter Cockpit zu testen. Ein Export der Daten in Echtzeit ohne zusätzliche Hardware wäre echt gut... und wieder ein Alleinstellungsmerkmal. Hierfür setzen müssen andere einen Shelly 3EM oder anderes einsetzen um JSON Daten rauszukriegen... 
  • Moin!

    Ich glaube, wir müssen das realistisch sehen: Die große Mehrheit aller Verbraucher wechselt selten/nie den Stromanbieter oder -tarif und hat vermutlich keine Ahnung, wie hoch der eigene Jahresverbrauch eigentlich ist. Strom ist "da" und wird abgebucht.

    Wenn man bedenkt, wie wenig Interessierte hier im Forum dabei sind (von rund 1.000 Teilnehmenden), dann sieht man schon, dass es ein Nischenthema ist, sich intensiver mit so etwas wie NEW auseinander zu setzen.

    Wir sind hier in einer Blase von Interessierten, denen wiederum zur Hälfte vermutlich JSON wie ein falsch geschriebener englischer Vorname klingt. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, sondern nur ernüchternd. Wir sind keine große, lukrative Zielgruppe.

    Ich bin gespannt auf das neue Kundenportal / Smartmeter-Cockpit. Das jetzige ist ein Debakel. Ich habe noch keinen Monat erlebt, in dem die Anzeige des Cockpits mit meiner Rechnung auch nur annähernd in Einklag stand. Die exportierten Daten sind lückenhaft, der Messwert von 23:45 fehlt gerne mal, teilweise fehlen ganze Zeiträume (kann ja mal vorkommen, dass was offline ist), die dann aber auch nicht mit leicht zu errechnenden Durchschnittswerten nachbefüllt werden.

    Insofern bin auch sehr dankbar für den homee, der mir ermöglicht hat, das Verbrauchsprofil meiner Geräte mal genau zu messen.

    Ein wirklich detailliertes, minutenweises Lastprofil meines Hauses liefert mir schließlich der Akku meiner PV-Anlage. (Das ist dann schon fast unheimlich, weil ich da praktisch alle Lebensgewohnheiten nachvollziehen kann. Das sähe ich nicht so gerne in fremden Händen.)

    Mit meiner relativ kleinen Photovoltaik (5 kWp) decke ich übrigens - bilanziell - meinen Jahresbedarf an Strom, inklusiv E-Auto. (2-Personen-Haushalt, 1 Auto) Der Haus-Akku ist zwar noch relativ teuer, aber ich gehe davon aus, dass die Strompreise in den kommenden Jahren sicher nicht sinken werden, insofern rechnet sich das auf jeden Fall. Und netzdienlich ist der Hausspeicher auch, weil er tagsüber die Produktionsspitzen abfängt und bei wechselnder Bewölkung dafür sorgt, dass man bei kurzfristiger Beschattung keine Leistung aus dem Netz abrufen muss.

    Falls hier jemand Interesse an mehr Infos zu meiner PV-Anlage hat, gerne eine persönliche Nachricht schreiben. Ich habe da keine kommerziellen Interessen, sondern informiere darüber mehr "hobbymäßig" in der Nachbarschaft, weil ich die Technik für entscheidend bei der Energiewende halte.
    "Bewegt sich nicht, stinkt nicht, ist leise und kommt trotzdem richtig Strom raus." B)
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.
Close

Hallo, Fremder!

Es sieht so aus als wärst du neu hier. Wenn du teilnehmen willst, wähle eine der folgenden Optionen: