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Lösung für PV-Betreiber in Sicht?

Hallo,

gibt es inzwischen eine Lösung für Betreiber von Photovoltaikanlagen, sodass der entnommene Strom nicht zusätzlich berechnet wird, wenn gerade 5-ct-Zeit ist aber die PV so viel Leistung generiert dass gar kein Netzstrom bezogen wird?

Vielen Dank !

Kommentare

  • Habe ich noch auf der Roadmap. Nur ist der Aufwand im Verhältnis zur Anzahl der Nutzer sehr hoch.
  • Generell wird das Thema interessanter: Kleinanlagen (Balkonkraftwerke) werden immer billiger. Beispielsweise 2x 305 W Peak Module mit Wechselrichter und montageset. Preise tendenziell fallend.

    Ich sehe einen Interessenkonflikt. Ich mache das Projekt hauptsächlich aus Umweltaspekten. Strompreis sparen würde ein Wechsel mehr bringen. Lokale Erzeugung und Umweltgedanke gefallen mir sehr.

    Problematisch: auch die Plug and Play Anlage. Bzw eine große Gefallen mir sehr.

    Leute die bereit sind Lasten zu verschieben sind wohl auch eher bereit sich eine PV Anlage aufs Dach zu setzen...

    Ich hatte auf dem Fest im Stadtpark letzte Woche ein kurzes Gespräch mit Herrn Meyer bzgl. Dieses themas. Ich sehe hier durchaus Relevanz. Eventuell könnte ein Fragebogen helfen das Interesse zu ermitteln?
  • Das Thema PV beschäftigt mich auch schon länger, nun habe ich ein Dach mit Südseite aber nur noch geringer Freifläche. Alle PV Anbieter haben abgelehnt, denen ist die Fläche zu klein oder die Angebote dann unverhältnismäßig teuer.
    Da liegt die Idee nahe das Dach selbst mit Kleinanlagen soweit es geht zu belegen. Das könnte dann ja sogar Schrittweise erfolgen. Hat da jemand Erfahrungen mit?

  • Ich stehe vor dem selben Problem, die meisten Anbieter wollen nicht weil zu kleine Fläche. Habe jetzt einen der es sich durchrechnet. Und zumindest mal nicht sofort nein sagt.

    Ich fange gerade mit dem Schuppen an. Nette Lektüre, hier wird eines ganz bildlich beschrieben: https://www.siio.de/projekt-mini-pv-endlich-strom-selber-ernten/
  • Ich teste es auch gerade. Gerade mit Chris von homee und SiiO. Geht gut. Es wird aber noch ein Update geben. Das Problem ist die Darstellung in einer APP. Hier muss zu viel mit Leitungszangen "gebastelt" werden. Deshalb ist die Überlegung einer Kooperation mit einem Hersteller. Hier soll es einen Zigbee Wechselrichter geben, der dann wiederum direkt in den Homee eingebunden werden kann. Reichweite muss man sehen, aber mit der homee in homee Funktion kann es was werden. Mal sehen. Schaut mal in der APP / Demo. 
  • bearbeitet 12. August
    Sehr gut. Hatte fast vermutet dass ihr mit Chris in Kontakt steht.!

    Wechselrechtes mit LoRa könnte wegen Reichweite dünn machen. Oder den bestehenden mittels homee Energie Manager „upgraden“? Wechselrechten ist ja meist teurer...

    Freut mich zu sehen das Bewegung in dieses Thema kommt
  • bearbeitet 12. August
    ich finde alle Lösungen nicht Endkundengerecht. Sind aber dran
  • Aktuell ist smart Home das leider oft noch nicht. Wird Aber solange auf. Umso wichtiger sie Projekte Wie das hier.
  • Sehr interessant was Chris da schreibt und ich finde es auch super, dass Ihr Euch im Rahmen des Projektes mit diesem Thema befasst!
  • APoAPo
    bearbeitet 24. September

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage von Nordi zurückzukommen:

    gibt es inzwischen eine Lösung für Betreiber von Photovoltaikanlagen, sodass der entnommene Strom nicht zusätzlich berechnet wird, wenn gerade 5-ct-Zeit ist aber die PV so viel Leistung generiert dass gar kein Netzstrom bezogen wird?

    Ich glaube, die Frage basiert auf einem Denkfehler:

    Wir zahlen ja keine 5 Cent, sondern bekommen auf der Stromrechnung die Differenz zum Normalbetrag gutgeschrieben. Die DECT-Dosen wissen nichts über den Einspeisestatus meiner PV-Anlage; sie zählen nur stumpf die unter NEW4.0 bezogenen kWh. Aus diesem Wert wird die Gutschrift generiert.

    Ich hatte im August einen Strombezug aus dem Stadtwerke-Netz von 28 kWh, denn mit der PV (und Speicher) war ich fast autark. Gleichzeitig habe ich eine Gutschrift über 26 kWh aus NEW4.0 erhalten. Diese 26 kWh stammen ausschließlich aus meiner PV. Ich erhalte also für den selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom eine Gutschrift, die deutlich über der garantierten Einspeisevergütung (11 Cent bei mir) liegt. Es ist also sogar denkbar, dass man von den Stadtwerken eine negative Rechnung bekommt, wenn man tagsüber die Einschaltzeiten extrem gezielt und konsequent nutzt (was ich nicht getan habe).

    Und bevor mir jetzt Empörung entgegenschlägt:
    Das ist natürlich ein Fehler im System, denn so ist es eigentlich nicht gedacht. Aber mein schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen, denn wir bekommen ja nicht real "überschüssigen Windstrom", sondern werden mehr oder weniger regelmäßig ein- und ausgeschaltet. (Siehe auch "Schalten nach Wind? Wirklich?") Ziel des Projektes ist die Ermittlung möglicher Lastverschiebungen. Weil ich während der Einschaltzeiten ja tatsächlich verbrauche, trage ich zur Zählung der Gesamtsumme der verschobenen Last bei. Und die ist sicher eines der Erfolgskriterien des Projektes.

    Während der kommenden 6 Monate wird mein Fall sicher so extrem nicht wieder auftreten, denn jetzt beginnt für mich wieder die Zeit des Netzbezuges, weil meine PV in der dunklen Jahreshälfte mein Auto plus Hausspeicher nicht mehr aufladen wird.

    Sollte die Projektleitung meinen Fall als Verstoß gegen die Fair-use-Regel einschätzen, wäre es völlig ok, mich aus dem Teilnehmerkreis zu entfernen.

    Beste Grüße
  • Danke für Deine Analyse, einen Ausschlussgrund sehe ich aber darin aber nicht. Es ist doch eine Erkenntnis in diesem Forschungsprojekt, dass es hier eine Lücke im System gibt!
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